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Aufzuchtterrarien

Unsere Aufzuchtterrarien waren sogenannte Blockterrarien: Mit Zwischenwänden wird ein Terrarium in mehrere Abteile unterteilt.

Ein 3er-Blockterrarium (Maße: B 75 cm x T cm X H cm) haben wir anfertigen lassen und anschließend selber mit einer Rückwand aus Styropor und Fliesenkleber versehen. Es hatte drei Schiebetüren, die in einer doppelten Kunststoffschiene geführt werden. Die beiden äußeren Türen liefen in der hintern Rille, die Mittlere in der vorderen. Die vordere Tür überlappte die beiden anderen um ca. 2 cm und dichtete sie dadurch ab.

Das 4er-Blockterrarium (Maße: B 60 cm x T cm X H cm) konnten wir gebraucht kaufen. Hergestellt wurde es von E.N.T. Terrarientechnik. Hier musste die Tür komplett ausgehangen und anschließend wieder in die Schiene eingehängt werden. Dank des aufgesetzten Griffes funktionierte das gut. Die Rückwände war aus Kork bzw. Bambus.

Beide Terrarien hatten auf der Oberseite eine große Fläche aus drosphiladichter Metallgaze. Unter den Türen war ein Lüftungsschlitz, der mit Metallgaze bzw. Lochblech verschlossen war. Wir hatten für die Terrarien Lampenkästen aus MDF gebaut. Diese lagen direkt auf den Terrarien auf und wurden passen zu der Wandfarbe im Dachgeschoss orange gestrichen. Bestückt waren die Lampenkästen mit:

3er-Blockterrarium
1 UV-Röhre, 1 Tageslichtröhre, Reflektor für die Leuchtstoffröhren, 3 Halogenstrahler (max. 50 W)

4er-Blockterrarium
1 UV-Röhre, Reflektor für die Leuchtstoffröhre, 4 Halogenstrahler (max. 50 W)

Alle Halogenstrahler könnten separat ein- und ausgeschaltet werden, so dass sie nur zum Einsatz kamen, wenn das Abteil auch besetzt war. Die Beleuchtungszeit wurde mittels Zeitschaltuhr gesteuert.

Als Bodengrund verwendeten wir wie in den Wohnzimmerterrarien Blähton und Terrariengrund (8-15 mm große Rindenstück). Um die Terrarien bei Tierwechsel leichter reinigen zu können, hatten wir die Pflanzen (Sanseverien) in den Pflanztöpfen gelassen und konnten sie so leicht entnehmen. Zum Klettern stand dem Nachwuchs waage- und senkrechte Bambusstäbe zur Verfügung. Im 3er-Blocktterarium waren diese teilweise schwingend aufgehängt.

Die Terrarien wurden 1-2 Mal am Tag von Hand gesprüht.

Waren alle Abteile besetzt, wurden weitere Jungtiere in Kunststoffbehältern unterbebracht. Die transparenten Behälter, die es z.B. auf Terrarienbörsen zu kaufen gibt, hatten eine Größe von ca. 20 x 20 x 25 cm. In den Kunststoffdeckel schnitten wie ein fast formatfüllendes Loch (ca. 1-2 cm Rand lassen) und klebten mit Heißkleber ein feinmaschiges Kunststoffnetz ein. Zum Klettern gab es dünne Bambusstäbe, die diagonal im Behälter standen. Auf den Boden legten wir Küchenkrepp. Als Licht- und Wärmequelle diente eine Halogenschreibtischleuchte.


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